Fragen von grossem Interesse

Wie häufig ist Darmkrebs?

Darmkrebs ist bei den Männern der dritthäufigste Krebs nach Lungen- und Prostatakrebs, bei der Frau folgt er bereits an zweiter Stelle nach Brustkrebs.
In der Schweiz erkranken jedes Jahr gut 4000 Personen neu an Darmkrebs. 6% aller Männer und 3,7% aller Frauen werden in ihrem Leben mit Darmkrebs konfrontiert.
Darmkrebs tritt vor allem in den Industrieländern gehäuft auf, während Darmkrebs in Asien und Lateinamerika nur selten diagnostiziert wird.

Zuletzt aktualisiert am 15.10.2015 von Administrator.

Wie hoch ist die Heilungsrate bei Darmkrebs?

Beinahe 40% der Patienten, bei denen ein Darmkrebs festgestellt wird, sterben später an diesem Tumor. Die Heilungsrate würde bei über 90% liegen, wenn der Krebs in einem frühen Stadium diagnostiziert würde. Dies könnte erreicht werden, wenn vermehrt Vorsorgeuntersuchungen bei Personen über 50 Jahre durchgeführt würden.

Zuletzt aktualisiert am 15.10.2015 von Administrator.

Wie lange dauert es, bis Darmkrebs entsteht?

Meistens entsteht Darmkrebs äusserst langsam aus harmlosen Vorstufen. Es handelt sich dabei um gutartige, wie Pilze aussehende Polypen, so genannte Adenome. Innerhalb von fünf bis zehn Jahren kann sich aus den gutartigen Polypen Darmkrebs entwickeln – man hat also in der Regel genügend Zeit, Darmpolypen rechtzeitig zu erkennen und zu entfernen, dass sich ein Tumor gar nicht erst bilden kann.

In letzter Zeit wurde festgestellt, dass vor allem im rechten Dickdarmteil auch flache Polypen, serratierte Adenome genannt, vorkommen, aus denen Darmkrebs schneller entstehen kann. Diese Form der Darmkrebsentstehung scheint vor allem bei Leuten eine spezielle Bedeutung zu haben, bei denen eine genetische familiäre Belastung zum Darmkrebs besteht.

Zuletzt aktualisiert am 15.10.2015 von Administrator.

Wer ist besonders gefährdet, an Darmkrebs zu erkranken?

Die wichtigsten Risikofaktoren sind: 

  • Alter: ab dem 50. Lebensjahr nimmt das Risiko für Darmkrebs stark zu
  • Personen, die an einer entzündlichen Darmerkrankung wie Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn leiden.
  • Personen mit einem genetischen Risiko, d.h. Personen, die selber oder deren direkte Verwandte Darmkrebs oder Darmpolypen hatten oder haben
  • Vorliegen einer anderen Krebskrankheit bei einer Person selber oder gehäuftes Auftreten anderer Krebsarten in der Verwandtschaft 

Zuletzt aktualisiert am 22.12.2015 von Administrator.

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